Lex Vögtli

geboren 1972 in Dornach

Lex Vögtli ist vor allem Malerin. Substanz ihrer Bilder sind oft Fragmente aus der Kunstgeschichte. Inspirationsquellen sind Ekel, erstaunliche Vasen, Effekte, schlechter Geschmack, Ungewohntes, Unbequemes, Kontraste, Brüche, Allegorien. Oft sind sie gepaart mit komplexen psychologischen Inhalten, die dem Betrachter seine Interpretation nicht leicht machen.

Patricia Nussbaum schreibt 2008 im Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Olten:

 

«Wie kann es sein, dass eine Künstlerin mit den verschiedensten Medien zu experimentieren bereit ist, Streifzüge in neueste bis in beinahe obsolet erscheinende Gebiete unternimmt und jeweils zu adäquaten, überzeugend zeitgemässen, frischen Bildfindungen gelangt? Eine solche künstlerische Position ist selten.»

Konterfrei – Grafikmappe mit 7 Radierungen, Auflage 15. Gedruckt auf Zerkall-Bütten 250 g/m2 in der Werkstatt von H.R. Wehren, Basel. Sommer 2010. Blattgrösse 49.5 x 37.5 cm. Schabtechnik, 20 x 17 cm

Bildung

  • Schule für Gestaltung Basel
  • Lehramt für Bildende Kunst
  • Fachklasse Bildende Kunst, Hochschule für Gestaltung und Kunst, Basel
  • Eidgenössischer Preis für Kunst
  • Diverse Werkbeiträge und Förderbeiträge

Orte

  • Werke von ihr befinden sich in öffentlichen sowie privaten Sammlungen